Kurkuma + Weihrauch

Kurkuma + Weihrauch: ein starkes Team bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Kurkuma

Kurkuma ist auf dem Wege, zu einer der bedeutendsten Heilpflanzen überhaupt zu werden. Die goldgelbe Wurzel, die vor allem im fernen Osten eine jahrtausendelange Tradition aufweist, hat sich mittlerweile auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als Multitalent erwiesen. Studien zeigen positive Effekte bei so unterschiedlichen Erkrankungen wie Rheuma, Alzheimer, Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Entscheidend ist die Substanz Curcumin. Sie hat die Fähigkeit, Entzündungen zu bremsen und schädliche freie Radikale abzufangen (antioxidative Wirkung). Und einiges mehr...

Was sich hinter Kurkuma verbirgt

Sie kennen Kurkuma (Curcuma longa) mit Sicherheit – denn es ist Teil der Curry-Gewürzmischung. Interessant ist vor allem die Kurkuma-Wurzel. Wird sie getrocknet und zu Pulver verarbeitet, hat man ein intensiv-gelbes Gewürz. Für die gelbe Farbe ist der Pflanzenstoff Curcumin verantwortlich, dem eben zudem heilende Wirkungen nachgesagt werden. Da Kurkuma von der Farbe her an Safran erinnert, wird es auch indischer Safran genannt. Andere Bezeichnungen sind Gelbwurz oder gelber Ingwer, schließlich gehört die Pflanze zu den Ingwergewächsen. Wegen der leuchtenden, starken Farbe wird Curcumin übrigens auch eingesetzt, um Senf oder anderen Nahrungsmitteln mehr Gelb zu verleihen.

Curcumin bremst Entzündungsmediatoren

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Wissenschaftliche Erhebungen haben gezeigt, dass Curcumin es locker mit so manch schulmedizinischen Medikamenten aufnehmen kann. Curcumin drosselt die Produktion bestimmter Entzündungs-Botenstoffe wie Prostaglandine und Leukotriene. Durch diese antientzündliche Wirkung hat es ähnliche Effekte wie einige Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen, ASS) sowie kortisonhaltige Medikamente. Der große Vorteil des Curcumin: Die Patienten bemerken keine oder kaum unerwünschte Wirkungen. 

Oxidativer Stress lässt nach

Viele Erkrankungen oder gesundheitliche Probleme könnten sich deutlich bessern, gebremst oder sogar verhindert werden, wenn nicht so viele freie Radikale in unserem Körper ihr Unwesen trieben. Diese ungebundenen Molekül-Teilchen schädigen gesundes Gewebe und intakte Zellen: Sie „machen“ in unserem Organismus oxidativen Stress. Durch UV-Strahlung, gewisse Arzneimittel, Umweltgifte, Rauchen usw. nimmt er noch weiter zu. Es geht also darum, diese kleinen Radikal-Rebellen einzufangen und lahmzulegen. Ganz vorn mit dabei ist hier Curcumin. Es wirkt antioxidativ bzw. unterstützt antioxidative Enzyme. 

Angeborene Abwehr wird gefördert

Zudem fanden Forscher der Oregon State University heraus, dass der Pflanzenstoff das angeborene Abwehrsystem entscheidend stärkt. Das geschieht dadurch, dass Kurkuma bestimmte Eiweiß-Verbindungen, die sogenannten Cathelicidine, fördert. Dadurch kann das Immunsystem fremde Bakterien, Viren und Pilze außer Gefecht setzen. 

Kurkuma als Krebs-Prophylaxe

Kurkuma ist offenbar in der Lage, verschiedene „Signalmoleküle“ so zu verändern, dass der Organismus davon profitiert. Auf diese Weise kann Kurkuma einen positiven Einfluss auf bestehende Krebserkrankungen nehmen oder – besser noch – vorher schon das Krebsrisiko mindern. So soll Kurkuma beispielsweise Magen-, Leber- und Darmkrebs vorbeugen. Auch hier spielen wieder die antioxidativen Wirkungen des Pflanzenstoffes eine wichtige Rolle. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Kurkuma helfen kann, die Aktivierung von Karzinogenen, also Krebs-auslösenden Substanzen zu unterdrücken. 

Bösartige Zellen werden in den Selbstmord getrieben

Der Anti-Krebs-Effekt könnte zusätzlich darauf beruhen, dass Kurkuma die intakten Zellen des Körpers kräftigt. Denn der pflanzliche Curry-Stoff  baut die Zellmembranen auf. Damit stehen Erreger oder böse Angreifer vor fest verschlossenen Türen und können nicht in die Zellen eindringen. 
Außerdem soll Kurkuma das Wachstum von Krebszellen hemmen und sie zum Selbstmord animieren – Fachleute sprechen hier von der „Apoptose“. Studien zufolge wirkt Kurkuma so auf Brustkrebs ein, dass sich die Krebszellen nicht weiter ausbreiten.
Untersuchungen der letzten Jahre machen den Fächer sogar noch weiter auf. Demnach scheint Kurkuma auch die oft bleierne Müdigkeit und Abgeschlagenheit bei Krebs-Patienten zu verbessern. 
Wenn im Rahmen einer Krebs-Strahlentherapie Hautprobleme auftreten (sogenannte Strahlendermatitis), kann Kurkuma Linderung bringen: In Studien dazu ließen Hautrötung und Schmerzen nach.  

Darmentzündungen gehen zurück 

Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa profitieren wohl ebenfalls von Kurkuma. Die Darmentzündung ist nicht immer gleich stark, es gibt auch Zeiten ohne Beschwerden. Erhebungen haben nun gezeigt, dass Kurkuma die Krankheitsaktivität reduzieren und neue Schübe hinauszögern kann. In einer Studie in Japan mit rund 90 Colitis-Patienten schnitten die Kurkuma-Probanden deutlich besser ab als diejenigen, die ein Scheinmedikament bekommen hatten. In der Kurkuma-Gruppe traten wesentlich weniger Rückfälle auf. Eine weitere Erhebung lässt vermuten, dass Kurkuma gleichfalls dabei hilft, eine blühende Colitis zu beruhigen. Zwar dürften weitere Studien nötig sein, um diese Ergebnisse zu untermauern, es zeichnet sich aber schon jetzt ein positiver Effekt ab.

Entzündete Gelenke schmerzen weniger

Wenn die Gelenke entzündet, heiß und vor allem schmerzhaft sind (Arthritis), kann die Lebensqualität enorm darunter leiden. Auch diese Entzündungen kann Kurkuma vermutlich eindämmen. Studienteilnehmer berichteten, dass Gelenkschwellungen und Morgensteifigkeit durch Kurkuma zurückgingen und sie länger gehen konnten. Kurkuma war in seiner Wirkung ähnlich effektiv wie das Schmerzmittel Diclofenac.
Eine Studie mit mehr als 360 Menschen, die an Kniegelenksarthrose litten, brachte ähnliche Ergebnisse. Diesmal ging es um einen Vergleich mit einem anderen Schmerzmittel, nämlich Ibuprofen. Wiederum konnte Kurkuma locker mithalten. Aber nicht nur das: Die Kurkuma-Probanden hatten weniger Nebenwirkungen in Form von Bauchschmerzen als die Ibuprofen-Probanden. 

Kurkuma gegen Alzheimer 

Auch bei der Alzheimer-Erkrankung scheint Kurkuma nennenswerte Effekte zu haben. Warum die Krankheit auftritt und vor allem, wie man sie besser lindert oder gar heilt, ist bisher immer noch offen. Fest steht aber: Verantwortlich für die Probleme sind unter anderem zwei Stoffe namens Beta-Amyloid und Tau. Durch verschiedene Mechanismen entstehen letztlich Eiweißablagerungen (amyloide Plaques). Aus dem Tau wiederum bilden sich sogenannte Neurofibrillen, die sich als Knäuel in den Nervenzellen ansiedeln. Kurzum: Das Gehirn kann unter diesen Bedingungen nicht mehr so arbeiten, wie es sollte – auch hier stören oxidativer Stress und Entzündungen die normalen Prozesse.

Schutz vor amyloiden Plaques

Kurkuma ist in der Lage, die Beschwerden zu lindern bzw. schon vorher schützend auf die Hirnzellen einzuwirken. Es verhindert Studien zufolge, dass sich Amyloide zusammenrotten und organisieren. Bestehende Plaques bindet und minimiert Curcumin. Außerdem blockiert es die Bildung von Neurofibrillen. Das Gute ist, dass Curcumin überhaupt ins Gehirn gelangt (zumindest teilweise). Das ist nicht bei allen Stoffen so. Denn das Gehirn ist von Natur aus besonders gesichert, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke versperrt vielen Substanzen den Weg. Was in vielen Fällen sinnvoll ist, wird bei der Alzheimer-Therapie zum Verhängnis, denn auch Medikamente kommen dann teilweise nicht im Gehirn an. 
Übrigens haben ältere Menschen generell etwas davon, wenn sie Kurkuma nehmen: In Erhebungen besserten sich die kognitiven Fähigkeiten, die Probanden waren mental weniger erschöpft und zeigten ein größeres Maß an Ruhe und Zufriedenheit.

Kurkuma lindert Lungenerkrankungen

Kurkuma kann darüber hinaus Lungenbeschwerden bessern. Das gilt für allergisches Asthma und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen wie die chronische Bronchitis. Das verwundert kaum, greift Kurkuma auch hier lindernd in die Entzündungsprozesse ein. Außerdem macht sich wiederum bezahlt, dass Kurkuma als Radikalfänger wirkt und somit den oxidativen Stress mindert. 

Kurkuma gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Von vielen Menschen gefürchtet sind der Herzinfarkt und der Schlaganfall – Vorläufer ist meistens eine Arteriosklerose („Arterienverkalkung“). Dass sie entsteht, hat verschiedene Ursachen. Ein wichtiger Risikofaktor ist ein Übermaß an Cholesterin – und zwar an „bösem“ LDL-Cholesterin. Versuche mit menschlichen Probanden bestätigten, dass Kurkuma den LDL-Spiegel senkt. 
Manche Menschen nehmen täglich in geringer Dosis ASS, damit das Blut nicht verklumpt und gefährliche Folgeerkrankungen auslöst. Auch hier kann Kurkuma unterstützend wirken, indem es das Blut – vereinfacht ausgedrückt – dünnflüssiger macht. Und nicht zuletzt punktet Kurkuma wieder durch die antientzündlichen Fähigkeiten, die es ermöglichen, angegriffene Gefäßwände zu reparieren. 
Mit diesen und weiteren Eigenschaften kommt Kurkuma offenbar auch Diabetes-Patienten zugute, das Gewürz reguliert nämlich den Blutzuckerspiegel. 
Weitere positive Effekte hat Kurkuma auf Depressionen, Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten sowie prämenstruelle Beschwerden. 

Kurkuma: Wo geht die Reise hin?

Fest steht also, dass Kurkuma ein extrem vielversprechender Stoff ist. Wie in diesem Beitrag erläutert, gibt es mittlerweile zahlreiche Studien und Forschungsarbeiten, die positive Wirkungen bei ganz verschiedenen Erkrankungen nachweisen. Zwar sind noch einige Fragen offen. In einigen Fällen fehlt es noch an plazebokontrollierten Studien mit größeren Probandenzahlen. Doch ein Fazit kann man heute schon ziehen: In Kurkuma steckt ein großes Potential, das schon jetzt für viele Menschen von Nutzen sein kann und sicher in Zukunft noch weitere Möglichkeiten eröffnen wird.

Weihrauch (Boswellia): Das Multitalent unter den pflanzlichen Wirkstoffen

Weihrauch verbinden Sie vermutlich am ehesten mit dem Räucherwerk, das für religiöse Zwecke genutzt wird (übrigens nicht nur in der katholischen Kirche, sondern auch bei Feiern in Indien oder Afrika). Das Material, das bei diesen Zeremonien abgebrannt wird, wird aus dem Weihrauchbaum gewonnen. Schneidet man in den Stamm oder die Äste, so bildet sich an den Stellen ein Gummiharz. Es sieht meistens gelblich-braun aus, manchmal geht es auch ins Rötliche. Wird dieses Harz verbrannt, entsteht der markante Duft. Aber der Weihrauchbaum eröffnet noch ganz andere Möglichkeiten. Aus dem Harz lässt sich ein Extrakt herstellen, das äußerlich (z.B. als Salbe) oder innerlich angewendet werden kann – dann wird es in der Regel in Tablettenform gebracht und geschluckt; Inhalationen mit Weihrauchöl sind ebenfalls möglich.

Wirksam sind vor allem die Boswelliasäuren

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Die Wirkungen sind vielfältig: Weihrauch soll Entzündungen bremsen, Schmerzen verringern, das Immunsystem stärken sowie Krebszellen und Bakterien bekämpfen. Auch um Ängste, leichte Depressionen und Schlafstörungen zu lindern, scheint Weihrauch ein geeignetes Mittel zu sein. Cremes oder Salben aus dem Extrakt werden eingesetzt, um Wunden zu heilen. Verantwortlich für die gesundheitsfördernden Eigenschaften sind wohl vor allem die Boswelliasäuren, die in dem Harz enthalten sind.
Schauen wir uns etwas genauer an, auf welchen Gebieten sich der Weihrauch bewährt hat.

Therapieoption bei bestimmten Krebserkrankungen

Gerade bei Krebstherapien zeigen Weihrauch-Präparate in Studien erstaunliche Effekte. Für Menschen mit Hirntumoren beispielsweise können solche Mittel möglicherweise sinnvoll die verschiedenen Bausteine einer Behandlung ergänzen. Dabei geht es um folgendes: Nicht selten kommt es bei dieser Krebserkrankung dazu, dass sich zu viel Flüssigkeit im Gehirn ansammelt (sogenanntes Hirnödem). Das Gehirn schwillt an, es kommt zu einem erhöhten Hirndruck, der gefährlich werden kann. Oft wird dann Kortison eingesetzt. Aber Weihrauch ist offenbar ebenso in der Lage, die Flüssigkeitsansammlung zu mindern.

Weihrauch in Studien wirksamer als Scheinmedikamente

Forscher der Universität Freiburg belegten, dass Weihrauch-Präparate einen größeren Einfluss auf die Ödeme haben als Scheinmedikamente. Entscheidend scheint zu sein, dass Weihrauch in den Leukotrien-Stoffwechsel eingreift und auf diese Weise Entzündungsvorgänge und somit Ödeme abschwächt. Es wurde zudem beobachtet, dass eine vergleichsweise hohe Dosis die stärksten Effekte bringt. Der Vorteil an den Extrakten ist, dass sie in der Regel weniger Nebenwirkungen haben als Kortison.

Krebszellen werden in den Selbstmord getrieben

Die Wirkung von Weihrauch beschränkt sich aber wohl nicht nur auf bösartige Wucherungen im Gehirn. Es gibt Hinweise, dass die Inhaltsstoffe generell antitumorale Eigenschaften haben. So heißt es, die Substanzen unterstützten die sogenannte Apoptose, der Selbstzerstörungsprozess der Tumorzellen werde also gefördert – und das offenbar auch bei solchen Zellen, die auf keine der üblichen Chemotherapien reagieren.
Wie die Weihrauch-Inhaltsstoffe das alles genau machen, welche Mechanismen dahinter stecken, ist noch nicht endgültig erforscht. Klar ist aber: Weihrauch brachte nicht nur in Erhebungen zu Hirntumoren gute Ergebnisse; positive Untersuchungen gibt es auch zur Wirkung bei Krebserkrankungen von Darm, Brust, Bauchspeicheldrüse und Blase.

Entzündungsprozesse werden eingedämmt

Eines der Talente des Weihrauchs liegt in seiner Kraft, Entzündungen zu bekämpfen – das wurde bereits bei der Therapie von Krebserkrankungen deutlich. Die Boswelliasäuren stellen sich bestimmten Enzymen wie Prostaglandinen und Leukotrienen entgegen (von letzteren haben Sie ja schon weiter oben gelesen), die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Dadurch schwellen auch dicke, gerötete, heiße und vor allem schmerzhafte Gelenke ab, die beispielsweise bei Rheumaleiden auftreten können.

Schmerzen bei Kniearthrose lassen nach

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Die Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen wurde in Deutschland, aber auch in Indien untersucht (die häufig verwendete Weihrauchsorte „Boswellia serrata“ kommt aus Indien). Patienten mit Kniearthrose, denen ein entsprechendes Präparat verabreicht wurde, berichteten von geringeren Schmerzen. Außerdem stellten sie fest, dass ihre Kniegelenke wieder beweglicher wurden. Die Studie war so angelegt, dass die Betroffenen selbst nicht wussten, ob sie ein Scheinmedikament oder tatsächlich Weihrauch bekamen (Doppelblindstudie). Insofern ist diese Erhebung recht aussagekräftig. Andere Untersuchungen zu rheumatoider Arthritis fielen nicht ganz so eindeutig aus. Die Patienten brauchten zwar unter der Weihrauch-Therapie etwas weniger Schmerzmittel. Der Effekt war aber zu gering, um ihn zweifelsfrei auf das Weihrauch-Präparat zurückführen zu können.

Weihrauch-Präparate ebenso hilfreich wie Aminosalicylate

Bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa spielen Entzündungen ebenfalls eine große Rolle. Nicht nur der Darm macht Probleme, sondern manchmal auch andere Organe: Augen, Haut und Gelenke können ebenfalls betroffen sein. Es hat sich herausgestellt, dass Weihrauch es offenbar mit den sogenannten Aminosalicylaten aufnehmen kann, die häufig eingesetzt werden. Das lassen zumindest einige Studien vermuten, bei denen Weihrauch-Extrakte mit Aminosalicylaten verglichen wurden. Zur Information: Zu den Aminosalicylaten gehören Mesalazin und Sulfasalazin.

Mehrfach-Wirkung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Gerade bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen schlägt Weihrauch gleich doppelt zu: Zum einen können die Inhaltsstoffe die Beschwerden an Ort und Stelle lindern, also direkt im Magen-Darm-Trakt; zum anderen entfaltet das Extrakt seine Wirkung auch im restlichen Körper, weil es sich über die Blutbahn verteilt. Äußerst positiv war in der Erhebung, dass die Patienten die Weihrauch-Präparate in der Regel sehr gut vertrugen.

Studien sind vielversprechend

Es gibt eine ganze Reihe von Studien zu Weihrauch. Einige davon wurden unter Laborbedingungen durchgeführt und sind damit nur bedingt auf den Menschen übertragbar. Denn der menschliche Organismus unterliegt sehr vielen Mechanismen, die die Wirkung von Medikamenten beeinflussen und verändern können. Wieder andere Erhebungen wurden mit einer vergleichsweise kleinen Zahl an Teilnehmern gemacht. Weitere Forschungen sind also nötig. Nichtsdestotrotz: Die vorliegenden Daten sprechen dafür, dass Weihrauch-Präparate heilende Effekte haben, sowohl bei Entzündungen als auch bei Krebserkrankungen – und das Studien zufolge ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

Studien zu Kurkuma und Curcumin:

  • Belkacemi et al.: Challenges associated with curcumin therapy in Alzheimer disease.  Expert Rev Mol Med. 2011.
  • Chandran, Goel : A randomized, pilot study to assess the efficacy and safety of curcumin in patients with active rheumatoid arthritis. Phytother Res. 2012.
  • Chen et al.: Curcumin inhibits proliferation of breast cancer cells through Nrf2-mediated down-regulation of Fen1 expression. J Steroid Biochem Mol Biol. 2014.
  • Chuengsamarn et al.: Curcumin extract for prevention of type 2 diabetes. Diabetes Care. 2012.
  • Cox, Pipingas, Scholey: Investigation of the effects of solid lipid curcumin on cognition and mood in a healthy older population. J Psychopharmacol. 2015.
  • Duvoix et al.: Chemopreventive and therapeutic effects of curcumin. Cancer Lett. 2005.
  • Gupta et al.: Discovery of curcumin, a component of golden spice, and its miraculous biological activities. Clin Exp Pharmacol Physiol. 2012.
  • Hanai et al.: Curcumin maintenance therapy for ulcerative colitis: randomized, multicenter, double-blind, placebo-controlled trial. Clin Gastroenterol Hepatol. 2006.
  • Kuptniratsaikul et al.: Efficacy and safety of Curcuma domestica extracts compared with ibuprofen in patients with knee osteoarthritis: a multicenter study. Clin Interv Aging. 2014.
  • Lang et al.: Curcumin in combination with mesalamine induces remission in patients with mild-to-moderate ulcerative colitis in a randomized controlled trial. Clin Gastroenterol Hepatol. 2015.
  • Ono et al.: Curcumin has potent anti-amyloidogenic effects for Alzheimer's beta-amyloid fibrils in vitro. J Neurosci Res. 2004.
  • Reinke, Gestwicki: Structure-activity relationships of amyloid beta-aggregation inhibitors based on curcumin: influence of linker length and flexibility. Chem Biol Drug Des. 2007.
  • Ryan et al.: Curcumin for radiation dermatitis: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial of thirty breast cancer patients. Radiat Res. 2013.
  • Singh, Khar: Biological effects of curcumin and its role in cancer chemoprevention and therapy. Anticancer Agents Med Chem. 2006.
  • Surh, Chun: Cancer chemopreventive effects of curcumin. Adv Exp Med Biol. 2007.
  • Tang, Taghibiglou: The Mechanisms of Action of Curcumin in Alzheimer's Disease. J Alzheimers Dis. 2017. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28527218
  • Thapliyal, Maru: Inhibition of cytochrome P450 isozymes by curcumins in vitro and in vivo. Food Chem Toxicol. 2001.
  • Usharani et al.: Effect of NCB-02, atorvastatin and placebo on endothelial function, oxidative stress and inflammatory markers in patients with type 2 diabetes mellitus: a randomized, parallel-group, placebo-controlled, 8-week study. Drugs R D. 2008.
  • Yang et al.: Curcumin inhibits formation of amyloid beta oligomers and fibrils, binds plaques, and reduces amyloid in vivo. J Biol Chem. 2005.

Studien zu Weihrauch

  • Al-Yasiry AR, Kiczorowska B: Frankincense--therapeutic properties. 2016.
  • Böker DK, Winking M: Die Rolle von Boswelliasäuren in der Therapie maligner Gliome. 1997.
  • Gerhardt H, Seifert F, Buvari P, Vogelsang H, Repges R: Therapy of active Crohn disease with Boswellia serrata extract H15. 2001.
  • Gupta I, Parihar A, Malhotra P, Singh GB, Lüdtke R, Safayhi H, Ammon HP: Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with ulcerative colitis. 1997.
  • Kimmatkar N, Thawani V, Hingorani L, Khiyani R: Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee – a randomized double blind placebo controlled trial. 2003.
  • Kirste S, Treier M, Wehrle SJ, Becker G, Abdel-Tawab M, Gerbeth K, Hug MJ, Lubrich B, Grosu AL, Momm F: Boswellia serrata acts on cerebral edema in patients irradiated for brain tumors: a prospective, randomized, placebo-controlled, double-blind pilot trial. 2011.
  • Sander O, Herborn G, Rau R: Is H15 (resin extract of Boswellia serrata, "incense") a useful supplement to established drug therapy of chronic polyarthritis? Results of a double-blind pilot study. 1998.

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