NaroFem – 7 Naturstoffe für die Wechseljahre

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungstief: Naturstoffe gegen Wechseljahresbeschwerden

Hopfen gegen Schweißausbrüche? Leinsamen, um den Hormonhaushalt zu regulieren? Die kleine Aroniabeere für eine starke Abwehr? In den letzten Jahren sind gleich mehrere Heilpflanzen und Naturstoffe in den wissenschaftlichen Fokus gerückt, die offenbar sehr effektiv die typischen Beschwerden während der Wechseljahre lindern können. Zusammen mit den bereits etablierten Arzneipflanzen Mönchspfeffer und Traubensilberkerze haben sich damit die Möglichkeiten, eine Hormontherapie mit naturheilkundlichen Mitteln sinnvoll zu ergänzen oder sogar ganz zu umgehen, deutlich erweitert.

Pflanzen statt Hormone

Im Grunde sind die Wechseljahre, also die Zeit von der intakten Funktion der Eierstöcke bis hin zum Erlöschen der Hormonproduktion, ein natürlicher und völlig normaler Prozess. Der Körper bereitet eine neue Lebensphase vor, die nicht mehr auf „Reproduktion“ angelegt ist. Sexualhormone wie Östrogene und Progesterone, die für die Entstehung und den Verlauf einer Schwangerschaft wichtig sind, werden dann nicht mehr gebraucht.
Dass diese Umstellung aber durchaus unangenehme Folgen haben kann, können viele betroffene Frauen ab dem 40. Lebensjahr bezeugen. Etwa ein Drittel leidet stark unter den typischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Trockenheit der Scheide, Schwindel, Kopfschmerzen und depressive Verstimmung.

NaroFem – 7 Naturstoffe für die Wechseljahre
NaroFem
Naturstoffe in NaroFem: Mönchspfeffer, Aronia, Hopfen, Traubensilberkerze, Leinsamen, Piperin, Taurin

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Spätestens dann stellt sich die Frage nach der Behandlung. Denn das Klimakterium ist nicht von heute auf morgen überstanden, sondern zieht sich oft Monate bis Jahre hin. Diese Zeit kann mit Hormonen überbrückt werden, die die abrupte Umstellung auffangen und die Beschwerden wirksam eindämmen können. Allerdings scheuen sich viele Frauen, Hormonpräparate einzunehmen. Da sie nicht unproblematisch sind und gewisse Risiken bergen, eilt ihnen nicht der beste Ruf voraus.

Möglichkeiten neben der Hormonersatztherapie

Alternativ oder ergänzend stehen, wie oben geschildert, mittlerweile eine ganze Reihe an pflanzlichen Wirkstoffen zur Verfügung, die statt einer Hormontherapie in Betracht kommen.
Für einige dieser Heilpflanzen gibt es klare Wirksamkeitsnachweise; bei anderen fehlt es noch an eindeutigen Studien.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die einige dieser Heilpflanzen vor. Wie sie wirken und was man sich von ihnen in den Wechseljahren erwarten kann. Alle vorgestellten Naturstoffe kann man in der Apotheke oder als Nahrungsergänzungsmittel kaufen, alternativ gibt es in einem Produkt auch alle zusammen (NaroFem).

Mönchspfeffer reguliert den Hormonhaushalt

Mönchspfeffer-Präparate bessern bekanntlich nicht nur Zyklusunregelmäßigkeiten und PMS-Beschwerden. Sie helfen auch gegen die typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.
Und wie? Der Mönchspfeffer senkt den Prolaktinspiegel. Das weibliche Geschlechtshormon Prolaktin ist vor allem für die Milchproduktion während der Stillzeit verantwortlich, mischt aber auch im Wechselspiel zwischen Östrogen, Progesteron und Dopamin kräftig mit. Für die Wechseljahres- und andere Frauenbeschwerden ist letztlich die prolaktinsenkende Wirkung der Pflanze entscheidend. Mönchspfeffer wirkt damit ausgleichend auf den in Unordnung geratenen Hormonspiegel.

Traubensilberkerze: Die Kraft steckt in der Wurzel

Der bekannteste Vertreter, was die Wechseljahre betrifft. Bei der Traubensilberkerze geht es medizinisch vor allem um die Wurzel. Sie enthält sogenannte Triterpenglykoside, die ähnliche Wirkungen wie Östrogene entfalten. Der Effekt ist nachgewiesen, tritt aber erst nach zwei bis vier Wochen ein und setzt eine regelmäßige Einnahme voraus. Das gilt übrigens für fast alle pflanzlichen
Arzneistoffe. Sie brauchen Zeit, um zu wirken, dann aber ist der Effekt umso nachhaltiger.

Hopfenblüten: Wirkung ähnlich dem Östrogen

Die medizinische Bedeutung der Blüten des Echten Hopfen (Humulus lupulus) war schon der Naturheilkundlerin Hildegard von Bingen bekannt. Sie wirken antibakteriell, regen mit ihren Bitterstoffen die Verdauung an und fördern den Schlaf. Was im Mittelalter aber noch nicht bekannt war: Die Inhaltsstoffe im Hopfen haben auch eine dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen verwandte Wirkung. Also genau dem Hormon, an dem es in den Wechseljahren fehlt. Somit können Hopfenblütenextrakte den Östrogenmangel ähnlich wie die Traubensilberkerze ein Stück weit ausgleichen.

Leinsamen: nicht nur für die Verdauung gut

Leinsamen fördert die Verdauung, das ist bekannt. Aber was hat er mit Wechseljahresbeschwerden zu tun? Die Antwort liegt in den enthaltenen Lignanen, die in den Samen enthalten sind. Lignane haben nämlich ebenfalls eine östrogenartige Wirkung. Damit zählen auch sie zu den sogenannten Phytohormonen, die den Hormonhaushalt ausgleichen können.

Da Leinsamen mit seinen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auch gut fürs Herz und die Gefäße ist, kann man ihn in den Wechseljahren nur wärmstens empfehlen. Ob im Müsli oder im oben erwähnten pflanzlichen Kombinationsmittel Narofem.

Aronia: ein Krankheitsabwehrer par excellence

Um die Aroniabeere gibt es derzeit einen richtigen Hype. Die süß-säuerliche Apfelbeere, wie sie auch heißt, enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, die eigentlich in jeder Lebensphase gut tun, in den Wechseljahren aber ganz besonders. Da wären zum einen die Flavonoide. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die den Körper vor Sauerstoffradikalen schützen – und damit vor Entzündungen, Arteriosklerose und sogar Krebs. Hinzu kommen lebensnotwendige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aronia-Extrakte wirken zudem belebend und stärken die Abwehr.

Alles zusammen in einem Nahrungsergänzungsmittel

All die genannten Naturstoffe greifen entweder direkt in den weiblichen Hormonhaushalt ein und gleichen damit die unangenehmen Veränderungen in den Wechseljahren aus; oder sie stärken und beleben den Körper insgesamt. Man kann sie in der Apotheke oder seriösen Internet-Shops als Einzelsubstanzen bekommen – aber auch gemeinsam in einem Mittel.
Das Nahrungsergänzungsmittel Narofem ist extra auf die Wechseljahresbeschwerden zugeschnitten und enthält alle hier aufgeführten Stoffe. Hinzu kommen als Inhaltsstoffe Piperin und Taurin.
Piperin, der Extrakt aus dem schwarzem Pfeffer, wirkt ähnlich wie die Aroniabeere gegen Entzündungsprozesse und oxidativen Stress. Außerdem fördert Piperin, dass andere pflanzliche Substanzen vom Körper aufgenommen werden und wirken können. Daher ist der Pfeffer-Extrakt gerade in der Kombination sinnvoll.
Taurin kommt auch natürlicherweise im Körper vor. Es unterstützt die Herzfunktion und ist fürs Nervensystem wichtig. Außerdem fördert Taurin die Fettverdauung. Als Radikalfänger und Entzündungsregulator ist Taurin zudem ein Muntermacher.

Studien:

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