Maca

Was ist Maca?

Maca ist eine Pflanze, heißt auf lateinisch „Lepidium meyenii“ und gehört innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse zur Gattung der Kresse. Die Silbe „Ma“ des Namens bedeutet so viel wie: „Aus höheren Lagen“ und die Silbe „ca“ wird von der Wissenschaft mit: „Stärkende Nahrung“ übersetzt.
Maca wird, trotz mittlerweile auch industrieller Herstellung in China, nach wie vor hauptsächlich in den Höhenlagen (4000/4500 Metern) der peruanischen Anden angebaut. Aufgrund ihrer enormen Widerstandskraft trotzt die Pflanze den dort vorherrschenden extremen Witterungsbedingungen.

Wie wird Maca verarbeitet und gehandelt?

In Peru, dem Ursprungsland dieser Naturheilpflanze, wird Maca noch heute traditionell in Handarbeit angebaut und verarbeitet. Ohne maschinell-landwirtschaftliche Hilfsmittel.
Nach der Ernte werden die Wurzelknollen über mehrere Wochen in der Sonne getrocknet und ggf. bis zu vier Jahren (ohne Qualitätsverlust) gelagert. Erst nach Auftragseingang werden die Knollen weiterverarbeitet, und zwar so:

  • Erst werden sie gesäubert und desinfiziert,
  • dann zu Granulat gemahlen und nochmals getrocknet,
  • anschließend in der weiterführenden Produktion von für den menschlichen Verzehr ungeeigneten Stoffen befreit,
  • in einem Extraktionsverfahren konzentriert
  • und – trotz mindestens vier verschiedener Grundfarben der Wurzeln mit je unterschiedlicher Wirkung – in der Regel als gelbes Pulver in den Handel gebracht.        

Was macht Maca so besonders?

Die Wurzel! Es sind die in einem vielfältigen Farbspektrum vorkommenden Wurzelknollen, die spätestens ab dem 15./16. Jahrhundert zuerst von den Inka und – inzwischen in großem Umfang – ganz allgemein von der peruanischen Bevölkerung als Heil- und Nahrungsmittel genutzt wurden und immer noch werden.