NaroCor - Heilpflanzen für die Gefäße

Studien zeigen: Heilpflanzen schützen vor Arterienverkalkung, Herzkrankheiten, Schlaganfall – und bekämpfen Bluthochdruck

Zu den häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrienationen gehören Herzinfarkt und Schlaganfall. Beide sind in der Regel die Folge einer schon seit vielen Jahren fortschreitenden Arteriosklerose, also einer zunehmenden Arterienverkalkung. Woher kommen diese verstopften Gefäße? Einerseits durch zu hohen Blutdruck, zu hohe Blutfette oder auch eine Zuckerkrankheit. Und dann natürlich auch durch unsere Lebensweise. Vermutlich hören oder lesen Sie es oft genug: Eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung, viel Bewegung und der Verzicht auf Tabakrauch sind entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern.
Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien der letzten Jahre ein erstaunliches Potential einiger Naturstoffe nachweisen können. Gleich mehrere pflanzliche Wirkstoffe scheinen demnach in der Lage zu sein, dem schleichenden Verstopfungsprozess in unseren Blutgefäßen effektiv entgegenzuwirken.

Wissenschaftlicher Hype um die „neu entdeckten“ Naturstoffe

Um einige dieser Substanzen gibt es zur Zeit einen regelrechten wissenschaftlichen Hype, so aussichtsreich erscheinen die therapeutischen Möglichkeiten. Zwar sind die Wirkstoffe allesamt schon länger bekannt, aber erst jetzt mehren sich die verlässlichen Forschungsergebnisse dazu. Weniger begeistert ist die Pharmaindustrie, denn die Naturstoffe kann man entweder durch die Ernährung oder durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen – mitunter sogar als Kombi-Präparate, in denen alles steckt. Einige dieser Substanzen möchten wir Ihnen hier etwas näher vorstellen.

Cholin: schlagkräftig im Kampf gegen schädliches Homocystein

Cholin hat einiges mit Vitaminen gemeinsam (es wurde früher als Vitamin B4 bezeichnet), daher gehört es zu der Gruppe der Vitaminoide. Es ist vor allem in Leber, Hühnerfleisch und Eigelb enthalten; außerdem in geringerem Maße in Getreide, Sojaprodukten und Nüssen. Übrigens kann der Körper auch selbst Cholin produzieren, aber die Menge reicht vermutlich nicht aus, um gesundheitsfördernde Effekte hervorzubringen.

Das von außen zugeführte Cholin wird im Organismus weiter umgewandelt, und zwar in Acetylcholin. Dabei handelt es sich um einen Neurotransmitter, also einen Überträger von Nervensignalen. Dieser ist nötig, wenn es um die Übertragung von Reizen auf Muskeln sowie um Atmung, Blutdruck und Stoffwechselvorgänge geht. Klingt ziemlich umfassend? Ja, ist es auch. Es dürfte also einleuchten, dass Cholin von großer Bedeutung ist.

Es gibt aber noch weitere Aufgaben des Cholins: Über Zwischenschritte wird es in die Zell-Oberflächen eingelagert, wirkt also am Aufbau der Zellmembranen mit. Außerdem hilft es dabei, den Fettstoffwechsel zu normalisieren und Homocystein zu eliminieren. Homocystein ist ein Eiweißbaustein, der beim Stoffwechsel entsteht und mit verschiedenen Krankheiten in Zusammenhang gebracht wird – beispielsweise mit Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie sehen also schon: Cholin ist auf verschiedenen „Baustellen“ tätig, um Schaden von uns abzuwenden.

Aroniabeeren als Vitamin-Bomben mit Zell-Schutz

Die frischen Aroniabeeren sind rot, dunkel-violett oder gar schwarz (das hängt auch von der jeweiligen Sorte ab), etwa so groß wie Heidelbeeren und schmecken süßlich-herb. Weil die Früchte wie kleine Äpfel aussehen, werden sie auch als Apfelbeeren bezeichnet. Die Pflanzen sind sehr robust und überstehen selbst niedrige Temperaturen ohne Probleme. Sie kommen eigentlich aus Nordamerika, wo sie vor allem von Indianern schon früh geschätzt und genutzt wurden.

Tatsächlich punkten die Beeren durch ihren hohen Anteil an antioxidativen Substanzen. Diese sind in der Lage, den Körper vor freien Radikalen zu bewahren. Freie Radikale sind zwar bis zu einem gewissen Grad normal. Wenn sie aber Überhand nehmen und sich im Körper immer mehr ausbreiten – bedingt etwa durch Schadstoffe, Zigarettenrauch, Umweltgifte usw. – , dann leiden Herz, Gefäße und Zellen ganz gewaltig darunter. Dadurch steigt, so heißt es, das Risiko, an einer Arteriosklerose (im Volksmund „Arterienverkalkung“) zu erkranken oder gar einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Ganz abgesehen davon sind Aroniabeeren regelrechte Vitamin-Bomben. Forscher haben herausgefunden, dass in den kleinen Früchten etwa fünfzig Substanzen aus dem Bereich der Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe stecken. Ausschlaggebend ist wieder einmal die spezielle Kombination dieser Stoffe: Sie wirkt offenbar regulierend auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin.

Grüner Tee bremst Entzündungen und freie Radikale

Schauen wir uns einen weiteren Kandidaten an, der sich ebenfalls bei der Jagd auf freie Radikale zu bewähren scheint: grüner Tee. Verbreitet ist er vorrangig im asiatischen Raum. Aber auch hierzulande sind inzwischen viele Menschen auf den Geschmack und die wohltuende Wirkung gekommen. Für die Produktion werden die Teeblätter nur kurz geröstet oder gedämpft, sodass die Zellstruktur und die typische Farbe nicht verloren gehen.

Die Blätter sind reichlich mit sogenannten Catechinen ausgestattet. Im Mittelpunkt steht hier das EGCG (Epigallocatechingallat). Diese Substanz hat offenbar nicht nur antioxidative Eigenschaften (dadurch werden freie Radikale reduziert), sondern fördert auch die körpereigene Abwehr und hemmt Entzündungen. Dadurch wirken sich Grüntee-Extrakte wohl positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und bremsen zugleich Prozesse, die bei Alzheimer und Krebs eine Rolle spielen.

Rotwein-Substanz stärkt „gutes“ Cholesterin und Gefäße

Es gibt noch ein Getränk, das Studien zufolge Gefäßen und Herz gut tut. Die Rede ist vom Rotwein. Im Vordergrund steht eine Substanz namens Resveratrol. Sie kommt in der Haut von roten Weintrauben vor – allerdings ist die Konzentration in Rotwein wesentlich höher als in Traubensaft. Auch Pflaumen, Himbeeren und sogar Erdnüsse verfügen über Resveratrol. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass sich der Stoff günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und das Krebsrisiko senken kann. Auch das Gehirn profitiert davon – in Tests bewiesen Alzheimer-Patienten eine bessere Orientierung und Gedächtnisleistung.

Wieder sind es unter anderem antioxidative Effekte, die Resveratrol zu einer bedeutenden Substanz machen. Hinzu kommen entzündungshemmende Eigenschaften. Nicht zuletzt sorgt Resveratrol wohl dafür, dass das „gute“ Cholesterin (also das „HDL“) verstärkt produziert wird. All das ist eine Wohltat für die Gefäße, die im Idealfall geschmeidig bleiben und vor Angriffen geschützt werden.

Quercetin hält Blutzucker und Blutdruck im Zaum

Ein weiterer Pflanzenstoff, das sogenannte Quercetin, kommt ebenfalls in roten Trauben vor. Die größten Mengen finden sich in Zwiebeln und Äpfeln. Aber auch Brokkoli, grüne Bohnen und einige andere Obst- und Gemüsesorten enthalten die Substanz. Allerdings passiert es nicht selten, dass dieser gelbe Farbstoff durch das Bearbeiten bzw. Schälen der Nahrungsmittel verloren geht.

Quercetin wirkt ähnlich wie Insulin: Es senkt also den Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus ist es ein entzündungshemmender Stoff, der zugleich freie Radikale abfängt und so unschädlich macht. Wie genau Quercetin das schafft, ist noch nicht abschließend geklärt. Dennoch zeigen Studien durchaus vielversprechende Ergebnisse. So wird die Substanz beispielsweise empfohlen, um Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“), Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Parkinson oder Krebs ergänzend zu behandeln oder möglicherweise vorzubeugen.

Herz-Kreislauf-Stoffe aus der Natur auch als Kombi-Präparat verfügbar

Sie haben gesehen: Die genannten Substanzen sind allesamt in Lebensmitteln enthalten, allerdings in unterschiedlichen Mengen und Konzentrationen. Nicht immer ist es so einfach, da den Überblick zu behalten und entsprechend Obst und Gemüse zu essen. Wer sicher gehen möchte, dass ihm nichts entgeht und seinem Körper genügend dieser Stoffe zur Verfügung stehen, der kann auch auf entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Diese gibt es entweder einzeln oder auch als Kombi-Präparat (NaroCor).

Produkte

Nach oben